
Der Begriff “Rauhnächte” kommt von dem Wort “rauh” und meint damit die rauhe Winterzeit vor der Sonnenwiederkehr. Er hat auch mit dem Wort “Rauch” zu tun und bezieht sich damit auf dunkle, neblige Jahreszeit. Die Rauhnächte beginnen am 21.Dezember und gehen 12 “Nächte”. “Nacht” deswegen, weil wir uns nach dem keltischen Jahreskreis in der Jahresnacht befinden. Somit ist der ganze Tag “Nacht”.
Es gibt Unterschiede in der Anzahl der Rauhnächte, zwischen drei und allen zwölf Nächten, je nach Region:
Als die vier wichtigsten Rauhnächte werden bezeichnet:
21./22. Dezember (Thomasnacht / Wintersonnenwende) (Längste Nacht des Jahres)
24/25. Dezember (Christnacht)
31. Dezember/1. Januar (Silvesternacht)
5./6. Januar (Epiphaniasnacht)
Die Zeit der Rauhnächte ist die geheimnisvollste Zeit des ganzen Jahres. Ihr gebührt besondere Aufmerksamkeit.
Von solchen Tagen wird in Mythologien weltweit verbreitet angenommen, dass die normalen Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt sind, und daher die üblichen Grenzen zu gewissen anderen Welten fallen.
In vielen Kulturen, die so ein Kalendersystem verwenden, sind in dieser Zeitspanne mythische und magische Rituale üblich, und solche auf germanische oder auch vorgermanische Wurzeln zurückgehende Bräuche haben sich im Brauchtum bis heute erhalten...
Mehr zu Mythologie und Brauchtum unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Rauhnacht#Mythologie_und_Brauchtum
Seit einigen Jahren formuliere ich am Abend des 21. Dezembers meine Wünsche für das neue Jahr auf einem Zettel.
Ich formuliere als ob ich den Wunsch schon erreicht hätte zB "Ich bin erfolgreich in meinem Beruf"
Das ganze Jahr über trage ich den Wunschzettel dann in meinem Geldtascherl mit und sehe ihn nicht an.
Am nächsten 21. Dezember lese ich meine Wünsche und meist ist das meiste in Erfüllung gegangen!
Vielleicht möchte jemand von Euch den Brauch aufgreifen!
Bild: wetter.com